Warum SoLawi?

Bio mit Weitblick bedeuet für uns...

Geschmacksfreuden

Wir bauen Sorten an, die wegen ihrer Eigenschaften im konventionellen Anbau nicht verwendet werden, aber unvergleichlich toll schmecken.

Partnerschaft auf Augenhöhe

Uns ist die Verbindung mit den Menschen wichtig, für die wir Gemüse anbauen. Persönliche Gespräche ersetzen Werbeversprechen und verlässliche Partnerschaften geben uns die Sicherheit, so wirtschaften zu können, dass Natur und Arbeitskräfte gesund und glücklich bleiben.

Unseren Kindern

... und Enkeln eine gesunde Natur hinterlassen, die auch ihnen schenkt, was sie zum Leben brauchen: gesunde Nahrung, frische Luft und reines Wasser.

SoLa-wos?!

SoLawi ist die Abkürzung für Solidarische Landwirtschaft. Das Konzept kommt ursprünglich aus Japan, wo es in den 1960er Jahren unter dem Namen Teikei (Partnerschaft) ins Leben gerufen wurde. In den USA, Frankreich und Deutschland gibt es SoLawis etwa seit den 1980ern. In Österreich wirtschaften bereits knapp 30 Initiativen nach dem Konzept als Zusammenschluss zwischen Bäuer*innen und Verbraucher*innen. [1] [2]

Bei SoLawi entscheiden sich Menschen bewusst durch ihre Mitgliedschaft, mit kleinstrukturierten Betrieben der Region zu kooperieren: Die "Ernteteiler*innen" garantieren die Abnahme der Produkte, damit sich die Landwirt*innen auf den Anbau konzentrieren können. Im Gegenzug bekommen die Mitglieder über die gesamte Saison ihren Anteil der Ernte: regionales, frisches Bio-Gemüse und Kräuter der Saison direkt vom Acker.

Fragen und Antworten

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen zu den wichtigsten Themen von A wie Abholung über E wie Ernteanteil bis Z wie Zahlung.

Hier kannst du dir die Infos auch zusammengefasst herunterladen.

Wie viel ist ein Ernteanteil?

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Wir haben 2 Kisterlgrößen – einen kleinen und einen großen Ernteanteil. Je nach Gemüsehunger ist der kleine Ernteanteil für eine Person mit großem Gemüsegusto bzw. für 2 Personen mit kleinem Gemüseverbrauch. Der große Ernteanteil ist für 2 Personen, die viel Gemüse essen oder eine Familie mit Kindern. Das „Gemüse-Abo“ ist über die ganze Saison zu verstehen, das heißt im Frühling ist das Kisterl ein bisschen kleiner, weil ja noch nicht so viel wächst und im Sommer und Herbst dafür voller.

Wann geht die Saison los und wann bekomme ich meinen Ernteanteil?

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Je nach Witterungsbedingungen starten wir am ersten Freitag im Mai. Die Saison dauert ungefähr 27 Wochen. Die letzte Ernte gibt es also Anfang November. Wenn es ein gutes Jahr ist, können auch noch ein paar Kisterl mehr rausschauen, das wissen wir dann im Herbst.

Was kostet ein Ernteanteil und wie bezahle ich ihn?

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Das Prinzip von Solidarischer Landwirtschaft ist es, sich Ernte und Kosten zu teilen. Darüber hinaus möchten wir Familien mit kleiner Geldbörse ebenso ermöglichen, gesundes Biogemüse zu essen. Deshalb werden wir mit allen Ernteteiler*innen eine sogenannte ‚Bieter*innenrunde‘ machen. Das heißt, jede*r gibt für den Ernteanteil je nach Möglichkeit, was sie/er für sich stimmig findet, um über die gesamte Saison hochwertiges Biogemüse zu essen. Der Richtwert dafür bewegt sich zwischen € 25,- und € 35,- pro Woche.
Dein Ernteanteil wird monatlich abgerechnet. Du bekommst am Monatsende eine Rechnung. Wer mag und kann, darf den Ernteanteil gerne auch gleich für die ganze Saison auf einmal zahlen. Das hat für uns den Vorteil, dass wir zu Beginn der Saison, wenn die meisten Ausgaben für Saatgut etc. anstehen, schon einen kleinen Polster haben, auf den wir zurückgreifen können.

Wie funktioniert die Abholung?

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Freitags zwischen 14:00 und 17:00 Uhr sind eure Gemüslichkeiten bei uns am Hof abholbereit (Bergern 23, 4702 Wallern). Das hat den schönen Vorteil, dass ihr gleich mitbekommt, was sich bei uns am Acker so tut. Wenn ihr mal nicht zur vereinbarten Zeit kommen könnt, meldet euch bitte rechtzeitig telefonisch oder per SMS, damit wir wissen, dass ihr früher oder später kommt und wir euer Gemüse entsprechend vorbereiten bzw. lagern können. Wir sind bemüht Personen, die nahe bei einander wohnen, zu vernetzen, damit man die Abholung ev. gemeinsam organisieren kann.

Sollte bei der Abholung von uns niemand vor Ort sein, tragt euch bitte in die vorbereitete Liste ein, damit wir wissen, dass ihr schon abgeholt habt.

Was muss ich zur Abholung mitbringen?

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Wir bereiten das Gemüse beim Abholstand vor. Auf der Hoftafel könnt ihr lesen, wie viel von welchem Gemüse ihr nehmen könnt. Ihr braucht zum Abholen einen Korb oder Karton bzw. Stofftaschen. In der warmen Jahreszeit solltet ihr unbedingt Geschirrtücher mitnehmen um das empfindliche Gemüse kühl zu halten. Wir machen die Geschirrtücher dann vor Ort nass, damit das Gemüse schön frisch bleibt, auch wenn ihr noch einige Zeit unterwegs seid. Und wir freuen uns natürlich, wenn ihr noch ein bisschen Zeit mitbringt um mit uns zu plaudern oder über den Acker zu flanieren.

Was wird in meinem Kisterl alles drin sein?

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Uns sind Vielfalt und geschmackvolle Sorten wichtig. Wir bauen also Gemüse von A bis Z an. Im Frühling findet ihr erstes zartes Grün im Kisterl und im Sommer und Herbst das volle Programm an allem was der Acker hergibt. Es ist uns eine besondere Freude, euren Speiseplan mit althergebrachten und neuen Gemüsespezialitäten zu bereichern. Natürlich werdet ihr eine solide Basis an bekannten und bewährten Gemüseklassikern im Kisterl haben.

Zusätzlich zu euren Gemüslichkeiten bekommt ihr noch ‚Gemüsebriefe‘ mit Neuigkeiten vom Acker, Rezeptvorschlägen sowie Tipps&Tricks zur Gemüselagerung- und Verarbeitung.

Ich mag aber keine Melanzani!

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Kein Problem. Bei der Abholstation gibt es eine Tauschkiste. Dort könnt ihr Gemüse, das euch gar nicht schmeckt oder das ihr in dieser Woche nicht verbrauchen könnt, hinein geben und euch dafür etwas anderes aus der Kiste mitnehmen. Da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, wird es sicher meistens möglich sein, einen guten Ersatz zu finden. Und vielleicht ist bei unseren Rezeptvorschlägen ja eines dabei, das euch inspiriert, einem ungeliebten Gemüse vielleicht doch noch eine Chance zu geben.

Was ist, wenn ich auf Urlaub bin oder aus einem anderen Grund mein Gemüse nicht abholen kann?

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Wenn du deinen Ernteanteil einmal eine Woche gar nicht holen kannst, freuen wir uns, wenn du ihn innerhalb deines Familien- und Freundeskreises weitergibst, denn unser Gemüse wächst ja unbeirrt von Ferienzeiten munter weiter und will geerntet werden. In diesem Fall bitte die Menschen, die dein Kisterl holen über Abholzeiten und -modalitäten informieren, damit sie sich auskennen was zu tun ist. Solltest du einmal wirklich niemanden finden, der/die dein Kisterl übernehmen mag, melde dich bitte rechtzeitig bei uns, damit wir eine andere Lösung finden können.

Was ist, wenn ich während der Saison merke, dass das Kisterl doch nicht passt?

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Um uns mit voller Kraft und Freude in den Gemüseanbau zu werfen, sind langfristige Partnerschaften für uns eine große Hilfe – das ist die Idee hinter der Solidarischen Landwirtschaft. Solltet ihr aber merken, dass der Ernteanteil für euch doch nicht passt, könnt ihr natürlich jederzeit aussteigen und wir erstatten euch gegebenenfalls schon im Voraus bezahlte Kisterl zurück. Wenn ihr merkt, dass etwas nicht so gut passt für euch, dann freuen wir uns immer über ehrliches Feedback. Das hilft uns, unsere Arbeit zu verbessern und vielleicht finden sich ja dann doch noch Wege, wie unser Gemüse und du zusammenbleiben können.

Downloads

Die Zusammenfassung der wichtigsten Themen und weitere Links findest du hier:

Informationen zu deinem Ernteanteil

Was heißt eigentlich Ernteanteil? Und wie viel ist das? Wann bekomme ich meine knackigen Gmiaslichkeiten und was muss ich zur Abholung mitbringen? Alle Infos erhältst du hier.


Flyer

In kurzen Stichworten erklärt, worum es uns geht, findest du hier.