Solawi Wallern an der Trattnach Futter Natur

Meine Motivation

Unsere Generation steht vor ungekannten Herausforderungen.
Mit unserem Projekt wollen wir

Teil der Lösung sein.

Was mich bewegt?

Die Herausforderungen unserer Zeit brauchen die Vision einer guten Zukunft, den Mut anzupacken und Menschen, die den ersten Schritt gehen.

Ernährungssicherheit

Regionale Versorgung mit guten, gesunden Lebensmitteln
Nahrungsmittel, die wir täglich zu uns nehmen, wie Obst, Gemüse und Brot müssen nicht tausende Kilometer durch die Weltgeschichte gekarrt werden, wenn es auch vor Ort lokale Produzent*innen gibt. Das stärkt die lokale Wertschöpfung, senkt Transportemissionen und Feinstaubbelastung. Wir benötigen keine auf Transportfähigkeit gezüchteten Hybridsorten, die nach wenig schmecken, sondern bauen stattdessen samenfeste Geschmackspakete an.
Durch die Vergabe von Ernteanteilen können wir punktgenau planen und wissen immer, wie viel wir ernten müssen. Somit wird nur Gemüse geerntet, das dann auch gegessen wird und nichts muss weggeschmissen werden. Wir produzieren schließlich für die Teller, nicht für die Tonne.

Bodenfruchtbarkeit

In einem Quadratmeter gesunden Humus leben mehr Bodenlebewesen als Menschen auf der Erde. Diese Lebewesen sind unsere wichtigsten Mitarbeiter*innen: Sie schließen die Nährstoffe im Boden optimal auf, sodass gesunde und kräftige Pflanzen heranwachsen können. Die Gänge von Regenwürmern durchlüften den Boden und sorgen dafür, dass bei Regen das Wasser schnell bis zu den Wurzeln kommt und gut vom Boden aufgenommen und gespeichert werden kann.
Außerdem ist gesunder, humoser Boden ein großartiger CO2-Speicher. Darum ist guter Kompost nicht nur wichtig für's Gemüse, sondern auch unverzichtbar für unsere stabile Klimazukunft.

Klimaüberhitzung

Den Herausforderungen, die uns die Klimaüberhitzung schon jetzt beschert wie Dürre und Starkregen, begegnen wir mit beinahe in Vergessenheit geratenen Kulturtechniken und innovativen Methoden. Zum Beispiel achten wir darauf, dass unser Boden immer bedeckt ist: Mulch aus Grasschnitt schützt den Boden vor Wind und Austrocknung. So müssen wir seltener gießen und sparen jede Menge Wasser. Obendrein wird durch die Mulchdecke unerwünschtes Beikraut in Schach gehalten.
Angesichts der fortschreitenden Klimaüberhitzung ist es uns besonders wichtig, die Menschen in der Region mit biologisch produzierten, gesunden Lebensmitteln des täglichen Bedarfs versorgen zu können, damit unnötiger CO2-Ausstoß durch weite Transportwege und aufwändige Verpackungen bald der Vergangenheit angehört.

Zusammenhalt

Große Herausforderungen können wir nur gemeinsam lösen. Darum bin ich überzeugt, dass es jenseits von "jeder-gegen-jeden-Ellbogentaktik" andere Formen des "Miteinander-Wirtschaftens" braucht.
Solidarische Landwirtschaft ist eine davon.

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